Gewandhauschöre

Willkommen auf dem Reiseblog der GewandhausChöre! Hier finden Sie alle Infos zu unseren kommenden Konzerten und Projekten außerhalb Leipzigs. Seien Sie dabei!

 


Der letzte Tag!


Nach einem ausgewogenen Frühstück, chaotischem Einpacken und tausend Netflixdownloads fuhr unser Lieblingsbusfahrer vor und wir starteten Punkt 9:30 Uhr Richtung Zuhause. In Ludwigsburg aßen wir im „Genuss im Grünen“ schön Schnitzel mit Pommes und frischem Salatdressing zum Mittagessen. Als kleines Dankeschön für die nette Bedienung dort endete unsere Pause mit „If ye love me“ als Ständchen. Hoffentlich wird die restliche Rückfahrt entspannt und ohne Staus.

 

Ronja, Magda und Anna

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Standing Ovations nach grandiosem Finale in Luzern


Heute morgen gingen wir zum Frühstück, was nicht so üppig ausfiel wie sonst. Nach dem Frühstück startete unser Bus in das Zentrum von Luzern. Dort konnten wir 3 Stunden lang die Stadt erkunden. Neben zahlreichen, überteuerten Souvenirläden gab es hier z.B den achteckigen Wasserturm, welcher sich auf dem Vierwaldstättersee befindet.

 

Gegen 13.00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zu unserem hübschen Hostel und aßen Mittag. Wenig später hatten wir Freizeit zum Ausruhen, Tischtennisspielen und Rausgehen. Um 16.30 Uhr trafen wir uns mit der Konzertkleidung am Bus und fuhren zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL).


Nicht nur das Essen, was wir bekamen, war gut, sondern auch der Saal, in dem das Konzert stattfand, war wunderschön. Auch die Aussicht, der Klang und vor Allem unsere Stühle, welche diesmal Lehnen hatten.
19.30 Uhr ging es dann mit dem finalen Konzert los. Alles verlief reibungslos und das Publikum war begeistert, dass es sogar Standing Ovations gab.

Von: Helene (17), Alisa (16) und Ruben (13)


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Tag 4: Mittag mit Seeblick



Unser Tag begann mit einem ausgewogenen Frühstück. Anschließend wurden unsere schweren Koffer im Bus verstaut, mit nur einem Rucksack auf dem Rücken sind wir in den Bus gestiegen. Unsere Reise führte uns wieder nach Deutschland und auch zum Bodensee, wo wir ein ausgiebiges Mittagessen bekammen. Mit Blick auf den See war das Essen sehr schmackhaft. Danach führte uns die Reise nach Luzern wo wir herzlich in der Jugendherbergen aufgenommen wurden. Nachdem wir unsere kleinen Zimmer eingerichtet hatten, bekamen wir das Abendbrot serviert und durften die restliche Zeit draußen im Gelände der Jugendherberge verbringen, bis es schlieslich hieß:,,Nachtruhe".

 

Anna Jahn & Kara Fiedler


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Tag 3: Die Spur des Schnitzels


Unser Tag begann wieder mit einem sehr umfangreichen und leckerem Frühstück. Voller Vorfreude auf unseren Lieblings- Busfahrer stiegen wir kurz vor 10 in die Busse und machten uns auf den Weg nach Rosenheim. Nach fast 4 Stunden legten wir eine Mittagspause in der Nähe von Salzburg ein. Zu unserer Überraschung servierten uns die freundlichen Kellner mit edlem Dialekt Wiener Schnitzel, worüber die meisten nicht erfreut waren.  Gegen 16 Uhr saßen alle wieder im Bus, um die letzten paar Stunden bis nach Rosenheim anzutreten. Durch die schöne Landschaft vergingen diese schnell und wir kamen 17:30 Uhr im Parkhotel an. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen, hatten wir bis 19:30 Uhr Zeit um uns in Rosenheim die Beine zu vertreten und ein bisschen einzukaufen. Zu unserer Freude war zum Abendessen keine Spur von Schnitzeln zu sehen, stattdessen gab es Schupfnudeln und Spätzle, was die meisten sehr willkommen hießen. Jetzt entspannen wir uns alle in unserem Zimmern und werden bestimmt erschöpft von diesem langen Reisetag in die Betten fallen.

 

Muriel(16), Heloise(14), Janne(15) und Annika(15)


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Tag 2: Es sungen zwei Chöre ein'n süßen Gesang...



Auch heute stand für uns wieder eine Busfahrt mit unserem Lieblings-Busfahrer an ...

 

Allerdings nur bis in die Wiener  Innenstadt, wo wir dann den Vormittag verbringen durften. Dort hatten wir z.B. die Möglichkeit die  St. Stephans  Kathedrale, den Wiener Reiter oder einfach nur die zahlreichen Touristenläden zu besichtigen.
Danach durften wir uns ein Stündchen hinlegen, um im anschließeden Konzert fit zu sein. Doch vorher konnten wir uns noch den Garten des  Schloss Belvedere  anschauen und zum Glück schien die Sonne strahlend hell.
Nachdem dann unsere Freizeit vorbei war, ging es zum Musikverein, wo wir dann im prachtvollen, ausverkauften Saal erfolgreich Bimm Bamm sangen ...
Danach ließen wir den Tag mit einem Lunchpaket und dem ausnahmsweise pünktlichen Busfahrer ausklingen ...

Von Lisa, Maya und Ruben


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Tag 1 der Mahler-Tournee: Vienna calling


Heute um 9:45 Uhr startete unsere Tournee nach Wien und Luzern.

 

Auch mit anfänglicher Verspätung und zahlreichen Einweisungen des Nicht-Benutzens der Bustoilette und des Nicht-Haare-Kämmens im Bus, verlief die Fahrt gut. In Tschechien angekommen gab es typisch VIEL Essen und für manche Frauen des Gewandhauschores einen Abstecher auf die Jungentoilette, da wie gewohnt vor der Mädchentoilette eine unbestimmbare Wartezeit herrschte. Nach mehreren Stops an verschiedensten Tankstellen um eine Karte aufzuladen, führten wir unsere Fahrt nach Wien fort. Angekommen im Hotel, ging es auch direkt weiter zum Abendessen, wenn auch etwas später als erwartet. Doch das wurde durch das reichliche 3-Gänge-Menü mehr  als nur ausgeglichen. Mit Bäuchen gefüllt von Schoko-Lava-Kuchen, geht es nun auch bald in die weichen Betten des Hotels.
Wir wünschen eine gute Nacht!:)

 

Saskia (18), Magda H.(17) , Nele V. (17)


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Mahler 3 beginnt


Der Saal verdunkelt sich, das Publikum ist gespannt. Die Türen öffnen sich und die Chöre betreten die Empore. Applaus erklingt und schwillt erneut an, als der Dirigent Andris Nelson sein Podium betritt.
Die dritte Sinfonie Mahlers beginnt und die Zuhörer lauschen aufmerksam den wundervollen Klängen des Boston Symphony Orchestras. Es ist ein hervorragendes Werk mit überraschenden Wendungen und einem wahren Klangerlebnis. Dieses wird sowohl durch die interessanten Instrumentalklängen von weit her, als auch von den vokalen Partien von Susan Graham und denen der GewandhausChöre ausgeschmückt.
So singt der GewandhausKinderchor mit „himmlischer Freud von einer seligen Stadt“ und einem ständigen Wechsel zwischen „Bimm, bamm“  im 4. Satz der Sinfonie und erfreut die Ohren der Zuschauer mit den lieblichen Klängen Mahlers.
Nachdem die Anstrengung geschafft ist und der Beifall ausklingt geht auch dieser wunderbar, bezaubernde Samstagabend zuneige und das Konzert ist beendet.

 

Maria Wiswesser


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Janz Berlin is eene Wolke!


Heute trafen wir uns um 13:15 Uhr am Gewandhaus, schnappten unsere Noten und fuhren mit dem Bus nach Berlin in die Philharmonie.
Die Fahrt verlief reibungslos und gegen 16:00 Uhr waren wir da. Danach sangen wir uns erstmal im Foyer der Philharmonie ein, von wo
aus wir dann Abendessen gingen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Als alle aufgegessen hatten, gingen wir zur Anspielprobe.
Alles klappte und so konnten wir nach dem Umziehen beruhigt in das Konzert mit den Frauen des Gewandhauschores und dem Boston Symphony Orchestra starten.
Es war zwar ein sehr anstrengendes Konzert welches  am Ende jedoch mit tosendem Applaus belohnt wurde.

Von Jannik,Ricardo,Ruben


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Bimm-Bamm in Berlin

Der GewandhausKinderchor und die Damen Des Gewandhauschores singen Mahlers dritte in der Berliner Philharmonie


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Anspannung und Ausklang - Das Konzert

Nachdem Alle ausschlafen konnten und gemütlich mit ihren Gastfamilien gefrühstückt hatten, ging es durch den „Performer Entrance“ der Boston Symphonie Hall direkt durch den Backstage-Bereich zum Einsingen in den Chorsaal. Durch ein zeitliches Missverständnis kam es zu einer Verzögerung der Generalprobe. Anstatt die Zeit zu vertrödeln, konnten währenddessen letzte Korrekturen geprobt und Tipps gegeben werden. Federico Cortese verlangte von der ersten bis zur letzten Minute der Generalprobe höchste Konzentration von allen Kindern und Jugendlichen, um trotz der wenigen gemeinsamen Probenzeit der Chöre und des BYSO das bestmöglichste Ergebnis zu erlangen.
Nach einer kurzen Pause zum Umziehen und eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen, ging es dann auch schon los. Nachdem das BYSYO ihr erstes Stück („Messiaen - Les offrandes oubilées“) beendet hatten, folgte das a-capella-Werk „Four Motetts“ von Aron Copeland unter Leitung von Frank-Steffen Elster. Anschließend erklangen die zwei gemeinsamen Stücke („Bernstein - Chichester Psalms“ und „Dona nobis pacem“ von J.S. Bach) unter Leitung von Federico Cortese, welche bei den Konzertbesuchern sehr gut ankamen.
Nach einer kurzen Pause und dem Lob von den Bostonern und Federico Cortese persönlich, durften wir auf dem Rang die berauschend gute zweite Hälfte des Konzerts besuchen, in der drei verschiedene Orchester des BYSO Dvoráks „Celebration“, über Vivaldis „Cocerto Gross in D minor, Op. 3, No. 11“ und Wagners „Fliegender Holländer“ bis hin zu Ravels „Daphnis et Chloé, Suite eins und zwei“ zum Besten gegeben haben.
Anschließend haben sich alle Kinder und Jugendlichen, die Chorleiter, der Dirigent und die Gastfamilien in dem Probenraum der letzten Tage versammelt und gemeinsam bei Speis und Trank den erfolgreichen Tag ausklingen lassen. Jetzt, nach dem Konzert sind wir sind sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, mit einem so wunderbaren Jugendorchester auftreten zu können und in einer so imposanten Konzerthalle, wie der Boston Symphony Hall singen zu dürfen. Die vielen Proben haben sich gelohnt und jetzt freuen wir uns, dass wir noch anderthalb probenfreie Tage in Boston vor uns haben, um die Stadt entdecken zu können.


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Zwischen Chichester und Cheeseburger

Samstag. Langsam kehrt so etwas wie Rhythmus bei uns ein, ein Rhythmus aus Singen und Essen. Und beides sind angenehme Erfahrungen hier in Boston. Einerseits sind unsere Gastfamilien und das Orga-Team stets um unser leibliches Wohl bemüht. Andererseits zeigt sich Herr Cortese zusehends zufriedener in der Probe. Ich finde er ist ein temperamentvoller und fordernder Dirigent, der sich nicht einfach mit dem Mittelmäßigen zufrieden gibt. So werden einzelne Passagen des Konzertprogramms so oft wiederholt, bis sie seinen musikalischen Vorstellungen entsprechen. Insbesondere die Chichester Psalms bringen uns so als Chor genauso wie das Boston Youth Symphony Orchestra mitunter bis an die Grenzen. Doch gerade in solchen Momenten können wir auch alle über uns hinaus wachsen. Ich jedenfalls sehe nach dreieinhalb Stunden Probe heute mit Zuversicht auf das morgige Konzert. Doch jetzt ist erst mal Abendessen, es gibt Cheeseburger und wir schauen Basketball.

 

Konrad Didt


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Proben bis vier Uhr morgens...

Der zweite Tag unserer Bostonreise und der erste „richtige“ Tag. Also stehen die ersten Proben an.

 

Heute ist es früh geworden – teilweise um 6.30 Uhr mussten wir aufstehen, es kommt halt darauf an, wie weit entfernt wir von der Bostoner Innenstadt weg wohnen. Schnell noch ein Frühstück in den Gastfamilien und einen Kaffee vor der Probe und los geht es.

Früh lernen wir unseren Dirigenten Federico Cortese und merken schnell: der Mann ist gut, Energiegeladen, aber (wie sollte es anders sein) ein Perfektionist. Übrigens ist es in Deutschland 15.30-18 Uhr.

Die Proben sind ziemlich produktiv, aber anstrengend und alle sind wohl ein bisschen froh, als es Mittagszeit ist. In kleinen Gruppen (mind. 2 Leute) können wir dann erst einmal die Stadt erkunden.

 

Wir landen  bei Wendy’s – einer großen Bürgerkette. So richtig überzeugt sind wir allerdings von den Burgern nicht. Außerdem sind die allgegenwertigen Klimaanlagen ziemlich störend. Wir frieren. Dass es den ganzen Tag nur wie aus Eimern gießt, macht es nicht viel besser.

 

Wir entdecken die Stadt, wie zum Beispiel Trinity Church (die wir beim Besichtigen auslassen, weil der Eintritt 7$ kostet), gehen shoppen (das liegt wohl vor allem auch an den warmen Einkaufszentrum) und um 16 Uhr  (22Uhr) stand die Besichtigung der Boston Symphony Hall an.

 

In kleinen Gruppen wurden wir durch das große Konzerthaus geführt. Übrigens passen insgesamt rund 2.600 Personen in den Saal – ob wir den voll bekommen? Noch gibt es für 25$ Tickets. Wer also noch kurzentschlossen ein paar Bonusmeilen übrig hat....? 

Die BSH ist ziemlich beeindruckend. Hinter den Kulissen sieht es ähnlich aus wie im Gewandhaus und der Oper und die Akustik ist ziemlich gut. Es wird eine große Ehre sein, am Sonntag dort auf der Bühne zu stehen.

 

Bis 19 Uhr (1 Uhr) haben wir noch einmal Freizeit oder können dem Boston Symphonie Youth Orchestra beim Üben zuschauen. Die meisten sind aufgrund der Zeitverschiebung allerdings ziemlich fertig, die kalten Temperaturen machen uns auch etwas zu schaffen – kalte und nasse Füße sind nicht toll. Wer denkt schon an Gummistiefel...

 

Für alle gibt es dann amerikanische Pizza, Cookies und Kaffee zum Abendbrot. Die Pizza kann uns allerdings nicht überzeugen, die Cookies dahingehend schon. Satt ist aber sicher jeder geworden!

 

Um 20 Uhr (2 Uhr) ist es dann soweit – die erste Probe von Orchester und Chor steht an. Auf dem Plan stehen Leonard Bernsteins „Chichester Psalms“.

Unser Fazit: laut und anstrengend, aber ziemlich produktiv, spaßig und gut! Man hat gemerkt, dass beide Parteien (Chor und Orchester) Profis in ihrem Handwerk sind. ;)

Auf die Dauer ist es dann allerdings doch ein bisschen auf die Stimme gegangen, denn speziell die hohen Stellen hat Federico Cortese uns nochmal viel übel lassen. Wir sind noch nicht so richtig überzeugt und sind froh, noch ein paar Proben zu haben.

Allerdings haben uns die Gastfamilien abgeholt und die letzten Minuten noch zugehört und meinten, sie hätten Tränen in den Augen gehabt, so schön war es. Kann es ein besseres Kompliment geben?

 

Um 23 Uhr (5 Uhr) endlich zu Hause rein. Den Jetlag merken einige ziemlich arg, anderen wiederum gar nicht. Also schnell ins Bett und ein bisschen ausschlafen  Gute Nacht!

 

 

Von Anja und Conny

 


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Unser 22-Stunden-Tag

Dass das Treffen um 5:45 morgens so reibungslos funktioniert hat, kann meines Erachtens als Meisterleistung aller betrachtet werden. Von der Busfahrt habe ich sehr wenig mitbekommen, denn die habe ich größtenteils verschlafen. Die Kontrollen und der Flug nach Dublin funktionierten recht reibungslos, wenn man von den nicht ganz unbeachtlichen Turbulenzen einmal absieht, ich finde das wunderbar, es ist wie Achterbahnfahren.
 Der Weg in Dublin vom einen Flugzeug zum anderen gestaltete sich durch die Einreise in die USA etwas problematischer. Erst kamen wir von einer Schlange in die nächste, haben zwei Sicherheitskontrollen mitgemacht, die unmittelbar hintereinander stattfanden und mussten dann ewig auf den Beginn des Boardings warten. Bei der Sicherheitskontrolle zur Einreise in die Staaten wurde mir die große Ehre zuteil, ganz alleine und privat abgetastet zu werden, sowie mein Gepäck einer extragründlichen Kontrolle zur Verfügung zu stellen. 
Der Stress hatte zumindest damit ein Ende, dass wir alle wohlbehalten im Flugzeug nach Boston saßen. Etwas eingepfercht fühlte man sich, was über eine Zeitspanne von 6 ½ Stunden nicht besonders angenehm war. Um halb eins deutscher Zeit kamen wir im strahlenden Sonnenschein in Boston an und wurden dort von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. 
Das Tageslicht hatte den angenehmen Effekt, dass es sich nicht so sehr anfühlte, als seien seit Antritt der Reise schon 18 Stunden vergangen und aus dem Auto war es möglich sich die Umgebung noch etwas zu begucken; alles ist sehr anders, als bei uns. Am auffälligsten die Architektur, die witzigerweise genauso aussieht, wie man es aus den amerikanischen Serien kennt. Dennoch ist es etwas ganz anderes, es in natura zu sehen, es scheint ein bisschen surreal. 
Zusammenfassend kann man sagen, dass seit unserem Einstieg in den Bus etwas mehr als 22 Stunden vergangen sind und viele viele neue Eindrücke jetzt schon gesammelt werden konnten. Bei der Gastfamilie gab es noch einen Happen zu Abend und dann sind wir hier recht erschlagen ins Bett gefallen und hoffen auf einen erfüllten morgigen Tag.

Sarah-Sophia und Linda


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Schon vor dem Abflug in der Zeitung

In zwei Tagen geht es los: Die Jugendchöre der Oper Leipzig und des Gewandhauses reisen gemeinsam nach Boston! Dort werden sie mit dem Boston Youth Symphony Orchestra proben und am Sonntag ein Konzert geben. Auf dem Programm stehen unter anderem Bernstein, Copland und Bach. Der Boston Globe nahm die Reise heute schon einmal zum Anlass für einen Artikel, welcher HIER in Gänze nachzulesen ist.


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Das letzte Spiegelei

Heute gab es ab 7 Uhr das letzte Mal gutes Hotelfrühstück. Es gab frisches Spiegelei, Obst, einen Joghurt-Automaten und vieles mehr. Um 8:45 trafen wir uns alle mit gepackten Koffern im Hotel Foyer um dann 9 Uhr mit dem Bus zum Flughafen zu fahren.

 

Es war eine holprige Busfahrt mit einem Busfahrer dem ständig der Bus ausging, weil er den falschen Gang eingelegt hatte.

 

Als wir endlich heil am Flughafen ankamen, machten wir uns auf den Weg zum Lufthansaschalter, um unsere Koffer aufzugeben und nun versendeten auch endlich die aller letzten ihre Postkarten. Nun machten wir uns auf den Weg zu dem Zug der uns zum Gate brachte. Wir hatten nun nur noch 20 Minuten bis zum Einsteigen in den Flieger, doch als wir uns schon an der Schlange angestellt hatten schickte uns ein freundlicher Lufthansamitarbeiter wieder auf die Warteplätze, da wir nun noch 1 Stunden warten mussten.

 

Jetzt saßen wir im Airbus A 380 und als alle ihre Plätze eingenommen hatten ging es endlich los. Wir konnten Filme gucken, einige lasen ein Buch und Mareike und Herr Elster spielten 4-Gewinnt auf dem Touch-Pad. Fast alle entschieden sich bei der Essenswahl gegen das Reis-Gericht und bekamen Nudeln serviert. Als wir nach einem 10-Stunden-Flug endlich den Flughafen München erreichten, mussten wir dort nur noch ca eine Stunde nach erneuten Pass und Sicherheitskontrollen warten und konnten danach nach Leipzig weiterfliegen. Als wir ankamen stiegen wir aus, holten unser Gepäck, verabschiedeten uns voneinander und schließlich sahen alle nach zwei Wochen China-Tournee  ihre Familien wieder. So ging eine wundervolle, teilweise anstrengende, aber auch sehr schöne Reise zu Ende und alle waren sehr zufrieden.

 

 

 

Ruben (12)

 


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Herzlich Willkommen in München!

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Tag 12: Vom Himmlischen Frieden in die Verbotene Stadt

Mit einem umfangreichen Frühstück starteten wir in den letzten Tag unserer Reise. Um 10 Uhr stiegen wir dann in die Busse, um zum Summer Palace aufzubrechen. Dort hatten wir dann ausreichend Zeit um durch den riesigen Garten zu spazieren, etliche Fotos zu schießen, Souvenirs zu besorgen und die Seebrise zu genießen. Danach ging es ab zum Mittagessen, wo wir die famose Pekingente kosten konnten. Mit mehr oder weniger vollem Magen brachten uns die Busse zum Tiananmen-Platz in der verbotenen Stadt. Nachdem wir den Platz des himmlischen Friedens und den Garten dahinter besichtigt hatten, probten wir noch einmal für das letzte Konzert dieser Tournee. Zum Glück erbrachten wir eine bessere Leistung als der Essenslieferant unseres Abendessens :) – letztendlich konnten wir auch dieses Mal das Publikum begeistern. Nach so einer tollen Erfahrung und einem emotionalen Abschluss geht es morgen wieder zurück nach Hause.
Ricardo (13), Elo (13), Janne (14), Ruben (12), Amira (13)


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Tag 11: Mit Turbulenzen in die Hauptstadt

Für die Elft- und Zwölftklässler begann der Tag bereits um 0:00 Uhr mit einem Geburtstagsständchen für Frau Wolff, inklusive eines kleines Vorgeschmackes auf den Rest ihres Geschenkes, welches sie in Leipzig antreffen wird :) Nach einem letzten wunderbaren, leckeren und vielseitigen Frühstück im Fünf-Sterne-Hotel starteten wir unsere spektakuläre Busfahrt nach Peking, bei welcher wir einige Turbulenzen überstehen mussten. Nachdem der Busfahrer erst ein Straßenschild rammte und danach anscheinend nicht die genaue Höhe seines Busses kannte, weshalb wir dann zur Hälfte unter einer Brücke feststeckten, wurden alle Schlafenden geweckt. Da wir erst nach zweitem Anlauf fast feststeckten, hat es der Busfahrer nach zweiminütigem Dauergehupe endlich geschafft, uns zurück auf die Straße zu bringen. Erleichtert, jedoch später als ursprünglich geplant, kamen wir in einem Vorort von Peking an, wo wir dann Mittag gegessen haben. Nachdem mehr oder weniger gutem Mittagessen und der Besichtigung pflegebedürftiger Toiletten ging es für uns zum nächsten Kulturaustausch, der sich heute als zwei kleine Konzerte entpuppte, weshalb wir spontan unsere Koffer aus dem Bus holen und die Konzertkleidung herauskramen mussten. Bevor wir mit unserem Teil des Konzertes dran waren, durften wir noch zwei Stücken eines chinesischen Kinderchores lauschen. Dieses Konzert war besonders stressig weil es auf der Bühne, im Gegensatz zum letzten Konzert sehr heiß war, und wir 45 Minuten am Stück gesungen haben. Nach dem ersten Konzert kamen wir in den Genuss einer kleinen Schulführung, welche einige Überraschungen mit sich brachte. So manch einer wünschte sich erneut die Grundschule zu besuchen, bei welcher es für den Unterricht 3-D-Drucker sowie zahlreiche Drohnen und eine süße Bücherei mit ausgefallenen Regalen gibt. Auf die Grundschule gehen rund 1400 Schüler und Schülerinnen von Klasse 1 - 6 mit 44 Schülern pro Klasse. Zuerst waren wir erstaunt, dass die Schule so modern war, bis uns der Dolmetscher erzählte, dass dieser Ort nur ein Dorf sei. Das zweite Konzert war weniger anstrengend, da ein paar Stücke rausgelassen wurden. Das heutige Abendessen wurde durch eine Geburtstagstorte für Frau Wolff gekrönt, welche nach überraschendem Lichtausfall mit Kerzen und lautem Applaus überreicht wurde. Alles in Allem war der Tag anspruchsvoll, aber auch sehr schön. Wir wünschen allen eine erholsame Nacht und einen guten Start in den morgigen Tag!

 

Saskia (17), Lena (17), Kara (15), Annika (15)


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Happy Birthday!

Ganz herzliche Geburtstagsgrüße aus dem sonnigen Leipzig gehen an unsere liebe Frau Wolff! Genieße den Tag und auch den Rest der Reise und fühl Dich gedrückt!

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Tag 10: Konzert im Zwiebellook

Nach einem vielfältigen Frühstück mit viel Gebäck, Obst und sogar Reis, fuhren wir mit dem Bus zur „Tianjin Ancient Culture Street“, einer großen Marktstraße. Knappe zwei Stunden suchten wir Postkarten kauften Blumenkronen und chinesische Schokolade. Und in sämtlichen Schmuckläden sammelten sich Unmengen an Kindern. Das Highlight war aber natürlich das Konzert in dem eiskalten „Grand Theater“ in Tianjin. Im Zwiebellook traten wir frierend zusammen mit dem örtlichen Kinderchor auf. Statt auf unseren eigenen Zimmern zu sein sitzen wir gerade bei Viktor und Jakob und hoffen das uns keiner erwischt - Grüße gehen raus an alle Betreuer.

 

Jenny (16), Marlies (15), Regina (15)


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Tag 9: Reisen auf Gleisen

Nach einer kurzen Nacht ging es für uns zu einem sehr leckeren Frühstück. Anschließend fuhren wir zum Bahnhof, an dem unser Zug nach Tianjin abfahren sollte (und auch ist). Ganze 6,5 Stunden verbrachten wir im Zug, bis wir ca 18 Uhr am angestrebten Bahnhof ankamen. Wir stiegen in die Busse ein und fuhren zum Restaurant, in dem wir unser Abendessen aßen. Kurz nach dem Essen sind wir im Hotelzimmer angekommen und fielen erschöpft in die Betten.
Gute Nacht!

Nataschka (13), Aleschka (13) und Assl (13)

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Was machen eigentlich die Betreuer den ganzen Tag?

Liebe begeisterte Blog-Leser, 

 

wir freuen uns sehr über die täglichen Kommentare, Beiträge, die lieben Grüße und das Mitfiebern an unserer Reise. Unseren Autorinnen und Autoren sind wir sehr dankbar für die täglichen Beiträge und wunderschönen Berichte - aber irgendwie fehlt da doch noch etwas....

 

Der Tag eines Betreuers beginnt quasi schon am Vorabend, wenn ausgeknobelt werden muss, wer den frühen Frühstücksdienst übernimmt oder das Auschecken aus dem Hotel begleitet. Die Tagesplanung muss immer wieder an die aktuelle Situation angepasst und die Änderungen an die Kinder kommuniziert werden - auch das geht schon beim Frühstück los. 

 

Beim Kofferpacken müssen wir nicht nur an unsere eigenen Dinge denken, wir packen teilweise für den ganzen Chor. Die Handtasche eines durchschnittlichen Betreuers enthält unter anderem Traubenzucker, Sonnencreme, zusätzliche Wasserflaschen, Lampenfieberkügelchen, eine aktuelle Zimmerliste, Passkopien und alle Originalpässe, diverse Handys und Taschentücher. Aber auch Nähzeug, Blasenpflaster, Ersatzstrumpfhosen, Bananen, Noten, verschiedene Fotoapparate und diverse Gastgeschenke finden ihren Platz. Als wenn das nicht schon genug wäre, schleppen wir auch noch kiloweise Bananen, säckeweise Brötchen, näpfeweise Suppen und tütenweise Kekse und Cracker mit uns herum, um unsere kleinen und großen Künstler gut versorgen zu können. Wenn wir in einem neuen Hotel ankommen, stehen Mareike und Frau Wolff immer wieder vor der schier unlösbaren Aufgabe, die ständig wechselnden Zimmerwünsche zu erfüllen. Währenddessen kümmern sich Herr Elster und Herr Zoller darum, dass sie beim abendlichen Konzert nicht nur musikalisch, sondern auch mit knitterfreien Anzügen glänzen können. Herr Hornoff kümmert sich um verstopfte Toiletten und nicht funktionierende Zimmerkarten und Frau Gorges ist die Ansprechpartnerin für alle kleinen und großen Wehwehchen.

 

Eine der größten Herausforderungen ist es, den Kindern jeden Mittag aufs Neue die verschiedensten Varianten von Reis und gekochtem Gemüse schmackhaft zu machen.

 

Falls es eine Mittagspause gibt, in der die Kinder sich ausruhen können, haben wir davon leider nur wenig: Stehen lange Zugfahrten an, muss für 56 Menschen Mittagessen eingekauft, mit dem Taxi ins Hotel gebracht, in einem Zimmer sortiert und dann von dort an alle verteilt werden.

 

In den Proben und Konzerten ist es für uns eigentlich wie zu Hause: Traubenzucker und Halsbonbons ausgeben, Haare flechten, Strumpfhosen organisieren, Wasser und Essen verteilen und die Kinder durch immer wieder fremde Gebäude lotsen und bei Laune halten.

Sind dann alle endlich auftrittsreif angezogen und haben genug gegessen und getrunken, wird ausgeknobelt, wer von den Betreuern an diesem Abend ins Konzert darf und wer hinter der Bühne auf eventuelle Abgänger wartet. Nach dem Konzert müssen wir nur noch die Garderoben kontrollieren und den Kindern vergessene Strumpfhosen, Uhren, Schmuck, Taschen und sogar Handys hinterher tragen – also alles wie dahaim.

 

Ein besonderes Highlight für die Kinder ist übrigens die Begegnung mit den begeisterten chinesischen Fans nach den Konzerten, besonders beliebt sind Selfies. Herr Zoller und Herr Elster können sich vor Autogrammanfragen kaum retten. Viele der chinesischen Zuhörer sind zu Tränen gerührt.

 

Wieder im Hotel angekommen rennen wir meist orientierungslos über die Gänge, weil keiner mehr den Überblick hat, in welchen Zimmern die Kinder aus seiner Gruppe sind und die Zimmerlisten sowieso nie stimmen – das stimmt natürlich nicht wirklich :). Haben wir unsere Kinder dann gefunden, sagen wir ihnen gute Nacht, beantworten Fragen zum vergangenen und kommenden Tag, hören uns die eine oder andere Geschichte aus dem Konzert auch gern dreimal an und sorgen dafür, dass auch nach den Konzerten sehr aufgekratzte Gemüter langsam zur Ruhe kommen. Anschließend treffen wir Betreuer uns, um den Blogeintrag des Tages abzutippen und an unseren lieben Herrn Thomas ins Chorbüro zu schicken, Fotos auszuwählen, uns über Problemchen und Geschichten des Tages auszutauschen und den kommenden Tagen zu besprechen. 

 

Alles in allem haben wir eine wunderbare Zeit! Wir freuen uns auf die letzten fünf Tage unserer Reise.

 

Mareike (20), Frank-Steffen Elster (41), Walter Zoller (45), Constanze Wolff (52), Roland Hornoff (61), Christine Gorges (64)


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Tag 8: Von langen Fahrten, Pizza und einem ausverkauften Konzert

 

Müde aber aufgeregt starteten wir früh in den nächsten Tag. Eine weitere Zugfahrt stand an, welche uns in ungefähr 5 Stunden in das verregnete und kühle Wuhan führte. Dank eines neuen kleinen chinesischen Freundes, welchen wir im Zug getroffen haben, mussten wir nicht hungern, denn er versorgte uns mit vielerlei chinesischen Spezialitäten.
An vielen Hochhäusern, schönen Landschaften und einigen Gewässern vorbei, kamen wir schließlich an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einigen Zimmertüren im Hotel fuhren wir zur Konzerthalle, dessen Saal mit einer riesigen Orgel ausgestattet und wunderschön golden verziert war.
Dort gab es abends überraschenderweise und zu unserer großen Freude Pizza, auf die wir uns wie die Geier stürzten, da es zur Abwechslung keinen Reis o.ä. gab. Mit vollem Magen und der Vorfreude auf den ausverkauften Saal, überstanden wir das Konzert sehr gut :)


Helene (17), Alisa (15) und Marlies (15)


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Tag 7: Die Oper am Strand

Nach dem Frühstück, der europäischsten Mahlzeit des Tages, bei der nicht nur Reis angeboten wurde, sondern auch Spiegelei, Toast und sogar Besteck, ging es weiter mit der Reise. Zhuhai hieß die Stadt, welche wir nach einer langen und mal wieder lustigen Busfahrt erreichten. Dort angekommen, gab es ein schmackhaftes Mittagessen mit Nudeln und Cola statt Muschelsuppe und heißem Wasser. Während der dreistündigen Pause genossen wir den Ausblick ins Grüne und ruhten uns aus. Kurz darauf ging es zur Probe ins ‚Zhuhai Opera House’, welches sich unmittelbar am Meer befindet. Vor dem Abendessen durften wir an der Strandpromenade den Sonnenuntergang beobachten und am Ufer entlang spazieren…
20 Uhr begann unser fünftes Konzert in China, auf dass das Publikum begeistert reagierte. Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel, wo alle erschöpft ins Bett fielen.


Emily, Sophia, Asina (Klasse 8)


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Tag 6: Sport und Shopping in Jiangmen

Herzlich Willkommen zum 7. Tag unserer China-Tournee!
Nach einer zeitigen Joggingsrunde für die Sportbegeisterten durch den angrenzenden Hotelpark begann der 3. Tag in Jiangmen für einige mit der Herausforderung des Geldumtauschens. Nachdem dies und natürlich das Frühstück dann erfolgreich überstanden waren, ging es um 10 mit dem Bus zum Einkaufszentrum "Wanda Plaza", 15 Minuten von unserem Hotel entfernt. Wir hatten 2 1/2 Stunden Zeit um uns über überteuerte Geschäfte aufzuregen, damit wir unser Geld dann für Essstäbchen, Nackenkissen, Pizza und Schmuck rauswerfen konnten. Eine zweistündige Mittagspause ließ uns dann QUICKLEBENDIG in den Probennachmittag starten. Nach einer kurzen Probe im futuristischen, jedoch sehr warmen Konzertsaal und dem Abendessen im Hotel absolvierten wir das 3. Konzert. Mit einem gerührten Publikum und niedlichen Kindern aus dem Chor der Stadt, mit denen wir ein paar Fotos gemacht haben, war das ein schöner, gelungener Abschluss für den letzten Abend hier.

Viele Grüße aus dem warmen Jiangmen vom ganzen Chor im Namen von Nele (17), Magda (17) und Ronja (17)


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Tag 5: Zwischen Tempeln, Tee und rosa Tauben

Endlich mal ausschlafen! Mit dem ersten Frühstück in Jiangmen starteten wir energiegeladen in den Tag. In der anschließenden zweistündigen Freizeit erkundeten wir die kleinen Boutiquen, großen Einkaufszentren und den wundervollen Hotelgarten. Um nach sechs Tagen Abwechslung von schwarzem Tee, heißem Wasser und Reis zu bekommen, verschlug es auch einen Großteil zum gegenüberliegenden McDonalds. Nach dem üblichen Mittagessen um 12 fuhren wir zum Liuzu-Tempel. Durch einstündigen Stau kamen wir zwar zur usprünglichen Abfahrtszeit an, aber das sollte uns nicht aufhalten. Bei milden frühlingshaften 30 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit sammelten wir trotzdem viele schöne Eindrücke von betenden und singenden Mönchen, Massen an Räucherstäbchen und rosa Tauben. Außerdem schossen wir etliche SD-Karten voll. Danach fuhren wir nach Sihui zu unserem ersten Kulturaustausch. Wir wurden freundlich von einem Grundschulchor empfangen und probten unser gemeinsames Lied „Mo Li Hua“. Anschließend an das Abendessen sangen wir einen Teil des Konzertes des einheimischen Chores. Mittlerweile ist es 22 Uhr und wir sitzen im Bus zurück nach Jiangmen - müde, aber glücklich nach dem ereignisreichen Tag.

 

Magdalena (16), änna (17) und Mi(iiiii)lena (18)


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Tag 4: Unterwegs mit dem Osterhasen

Nach dem anstrengenden, aber sehr schönen Konzert am vorigen Tag, ging es heute auf lange Fahrt. Nach einem sehr zeitigen und leckeren Frühstück (nicht nur Reis, sondern auch Baked Beans, Kuchen und Frühlingsrollen (mal was anderes :)))) ) fuhren wir mit dem Bus zum Bahnhof nach Fuzhou. Trotz einiger Komplikationen mit den Tickets, schafften wir es alle rechtzeitig im Zug zu sitzen. Das Einsteigen war dieses Mal entspannter, da wir schon alle wussten, wie es lief :). Nach einer fünfstündigen Zugfahrt erwartete uns die 30 Grad heiße Stadt Shenzhen (von der wir alle nicht wissen, wie sie richtig ausgesprochen wird :) ). Gleich ging es weiter mit den Bussen nach Jiangmen (3 Stunden entfernt). Der außergewöhnliche Check-In zeichnete sich durch die Kamera aus, die unsere Passfotos abglich. Zum abwechlungsREISen ( :) ) Abendessen erwartete uns eine Überraschung des Gewandhausosterhasen. Auf jedem Platz fand sich ein Plüschhase mit einem Schokoei wieder. Was alle sehr verwunderte, denn der Osterhase musste aus Deutschland extra für uns hier her reisen. Nach dem Abendessen bestand die Möglichkeit, außerhalb des Hotels sich frei zu bewegen. Jetzt kuscheln wir uns alle in unsere Betten und mit unseren neuen Hasen. 

 

Wir wünschen euch noch ein schönes Osterfest! 

Liebe Grüße aus China! Victor (14), Jakob (14), Clara (16


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Tag 3: Reise nach Fuzhou und zweites Konzert

6Nach einer sehr kurzen Nacht, frühstückten wir schon um 6:45 Uhr das chinesische Frühstück (mehr oder weniger) und machten uns dann auf zum Bahnhof. Da die erste Zugreise im chinesischen Schnellzug an stand, war der Zeitdruck sowie auch der Nervenaufwand für alle sehr hoch. Unsere Reiseleiter waren die ganze Zeit an unserer Seite, was uns allen etwas Sicherheit verschaffte! Durch die Gepäckkontrolle am Bahnhof (!!) kamen wir auch alle ohne Probleme durch, aber auch nur weil die Beamtin viel zu sehr damit beschäftigt war uns zu bewundern..
Nach 3,5 Stunden kamen wir dann auch endlich in Fuzhou an. Schon gleich bemerkten wir die ruhigere und sauberere Umgebung, sowie die vielen Sonnenstrahlen die gleich unsere Laune verbesserten! Zum ersten Mal auf dieser Reise konnten wir blauen Himmel sehen und hörten auch Vogelgezwitscher (was hier nicht so selbstverständlich ist) :)
Nach dem Mittagessen gab es glücklicherweise noch etwas Zeit zum Ausruhen und Kraft tanken, um dann mit voller Power in unsere 2. Probe starten zu können! Die Besonderheit hier war auch, dass wir von unserem Hotel aus zur Konzerthalle laufen und somit die Umgebung besser wahrnehmen und beobachten konnten. Nach einer kurzen Probe und einem erneut interessanten Abendessen, ging es dann für uns wieder zu Fuß zum „Fuzhou Grand Theatre” wo wir mit Bravur unser 2. Konzert absolvierten. Auch das Publikum war so sehr gerührt, dass wir haufenweise Applaus und Standing Ovation bekamen!!
Zum Abschluss entschied Herr Elster spontan noch eine Zugabe zu geben, da der Jubel garnicht mehr aufhörte. Demnach sangen wir das vom Publikum gefeierte chinesische Volkslied „Only Mama is the Best in the world” nochmal, wobei auch uns die Tränen kamen. Auch wenn wir nicht mal mehr einen Tag hier waren, werden wir Fuzhou in guter Erinnerung behalten und freuen uns auf viele weitere, spannende Städte! :)

Liebe Grüße nach Deutschland,
Tabea (18) & Lene (18)


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Tag 2: Hangzhou & erstes Konzert

Willkommen zum zweiten Tag unserer Chinatournee. Nach unserem wohlverdienten Schlaf startete der Tag mit einem exotischen Frühstück, bestehend aus Motschis, Nudelsuppe, Reis, Obst und Vielem mehr (für die nicht ganz so experimentierfreudigen mit Toast und Ei). Mit leichter Verzögerung machten wir uns auf den Weg zum West Lake. Dort angekommen besichtigten einige den Tempel, andere genossen das schöne Wetter im Garten und ein kleiner Teil entschied sich für eine Bootstour über den großen See. Nachdem wir die etlichen chinesischen Paparazzi abhängen konnten (wir als Europäer scheinen eine Hauptattraktion in China zu sein), ging es zum Mittagessen zurück ins Hotel. Im Anschluss erfolgte die erste Probe hier in China. Zusammen mit einem chinesischen Kinderchor gestalteten wir ein chinesisches Lied, welches das Publikum sogar zum Weinen brachte. Auch der Rest des Auftrittes war so schön, dass er sogar einige von uns zu Freudentränen rührte, wodurch wir dem Publikum das ständige Handyklingeln und jegliche andere Störungen verzeihen konnten. Nun sind wir wieder auf dem Weg ins Hotel und sind alle hundemüde. Bis morgen!

P.S.: Tipp: Wer von Ihnen auch vorhat, mal nach China zu reisen, sollte sich auf holprige, nervenaufreibende, chaotische und vor allem raststättenlose Fahrten mit dem Bus einstellen ;)

Von Pauline (17) Hanna (17) und Emilia (17)


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Tag 1: Shanghai und ein erster Rückblick

Um 06:30 Uhr fuhren wir alle gemeinsam mit dem Bus in Richtung Flughafen. Nach dem ersten kurzen Flug nach Zürich folgte dann der 11-Stunden-Flug nach Shanghai, welchen wir alle gut, aber mit wenig Schlaf - dafür ausreichend Eis - überstanden haben. Müde, aber mit guter Laune sind wir nach chinesischer Zeit um 06:30 Uhr (nach deutscher Zeit nachts halb 1) in Shanghai gelandet. Nun kann das Abenteuer Chinatournee losgehen! Bereits hinter uns haben wir einen kleinen Bummel im Yuyuan Garden und ein Fotoshooting am Bund (Aussichtspunkt auf die Skyline in Shanghai). Nach unserer ersten chinesischen Mahlzeit sitzen wir nun im Bus nach Hangzhou. Bereits jetzt haben wir einige kleine Hürden überwunden - doch die Toilettenproblematik lässt sich uns die Nackenhaare aufstellen, denn die Stehklos bleiben in der Überzahl (auch für die Mädchen!). Nach dem späten Abendessen, dem Bezug der Hotelzimmer und einer kalten Dusche werden wir heute sicher alle geschafft ins Bett fallen! Morgen haben wir dann die erste Probe und am Abend unser erstes Konzert. Liebe Grüße aus dem sonnigen China!

 

von Klara (18), Josi (18) und Johanna (12)


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Gelandet!

Nach einem halben Tag in der Luft haben wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen - und kommen erschöpft aber glücklich in Shanghai an. 

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Fast geschafft

Zwar geografisch schon in China, aber noch immer 3 Stunden und 45 Minuten zu fliegen. In luftiger Höhe von 11 km passiert der GewandhausKinderchor die Wüste Gobi.


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Und... Abflug!

Schnell noch ein letztes Gruppenfoto und schon geht es los! 再見德國 :)


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Auf Durchreise in Zürich

Kaum sitzt man, geht es schon wieder raus. Nach kurzem Flug von Leipzig nach Zürich heißt es jetzt: Warten auf den Anschlussflug nach Shanghai!


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Es geht los!

Um 6:30 Uhr morgens hieß es heute für den GewandhausKinderchor Abfahrt zum Flughafen Leipzig. Manche waren um die Uhrzeit schon erstaunlich fit, andere hingegen... :)


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Letzte Probe

Bewegt geht es durch die letzte Probe. Bald geht es los!


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Aus dem Probensaal in die BILD

Bevor es losgeht kam die Bildzeitung noch einmal im Gewandhaus vorbei. So fanden sich die Sängerinnen und Sänger heute Morgen in der Presse wieder. 


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Reisewünsche vom Gewandhausdirektor

Kurz vor der Abreise schaute Gewandhausdirektor Andreas Schulz in der Probe vorbei und wünschte dem GewandhausKinderchor eine gute Reise und viel Freude in China.

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